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Picker Forum 2017


am 16. Februar 2017 in Hamburg

Sie als Experte wissen; Mitarbeiter sind nicht nur das wertvollste Kapital eines Unternehmens sondern auch Träger einer patientenzentrierten Sicherheitskultur, die auf Risikovermeidung setzt, für exzellente Qualität und hohe Patientensicherheit steht.  

Zu Jahresbeginn 2017, am 16. Februar in Hamburg, widmet sich das Picker Forum 2017, das erstmalig gemeinsam vom Picker Institut und dem BQS Institut veranstaltet wird,  diesem höchst aktuellen Thema. Unter dem Motto Fokus Personal „Gute Sicherheitskultur – wirksames Risikomanagement“ zeigen Experten wirksame Strategien auf, berichten Betroffene aus der Praxis für die Praxis. Mit dem Picker Forum 2017 möchten wir Ihnen eine Plattform für den Erfahrungsaustausch zum Thema Mitarbeiterzufriedenheit und deren Bedeutung für Gesundheitseinrichtungen bieten. Außerdem dürfen Sie sich auf spannende Vorträge von ausgewiesenen Kennern freuen.

Werfen Sie jetzt einen Blick in unser Programm und melden sich direkt über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! an!

Bei allen Fragen rund um die Veranstaltung steht Ihnen unser Team telefonisch unter +49 (0)40 25 40 78 84 gerne zur Verfügung!

Die Teilnahme am Picker Forum 2017 ist für Sie kostenlos.

Steigender Leistungsdruck erodiert das Sicherheitskonzept

BQS bringt neues Picker-Befragungsinstrument zur Sicherheitskultur auf den Markt

Das aktuelle Krankenhausstrukturgesetz (KHSG) bewegt die Akteure der Branche deutlich; es bringt eine Reihe neuer Aspekte in den strategischen wie operativen Betrieb stationärer Einrichtungen mit sich.

Vorrangiges Ziel des KHSGs ist es, die Qualität der Krankenhausversorgung zu erhöhen und die Finanzierungsmöglichkeiten der Krankenhäuser zu verbessern. Qualität und die damit verbundenen Maßnahmen zur Verbesserung der Struktur- und Prozessqualität werden somit zu zentralen Kriterien bei der zukünftigen Krankenhausplanung.

Wer also die Qualität der Leistungen in seiner Einrichtung zukunftsorientiert absichern will, muss neben der Investition in ein umfassendes Risikomanagement dieses im Kontext einer tragfähigen Sicherheitskultur fortwährend überprüfen. Aktuell fehlen allerdings aussagekräftige Daten zu den Beobachtungen der Mitarbeiter in Bezug auf die Arbeitssituation und das Sicherheitsklima, die den Status quo beschreiben, die hausinterne Entwicklung auch im Längsschnitt aufzeigen sowie langfristig den Einfluss von Sicherheitskultur auf die Patientensicherheit analysieren und verbessern helfen.

Vor diesem Hintergrund haben das Picker Institut Deutschland und das Institut für Patientensicherheit am Universitätsklinikum Bonn in einem gemeinsamen Projekt ein Instrument zur Messung der Arbeitssituation und Sicherheitskultur in deutschen Krankenhäusern entwickelt. Das Institut für Patientensicherheit am Universitätsklinikum Bonn hat das Thema Patientensicherheit - und damit auch das Thema Sicherheitskultur - als Forschungsschwerpunkt und wird aktuell mit einer Stiftungsprofessur vom Aktionsbündnis Patientensicherheit unterstützt.

„Eine Kultur, d.h. die Werte und Normen lassen sich nur schwer messen. Sie wirken sich aber auf Einstellungen, Wahrnehmungen und Verhalten der Mitarbeiter aus und diese wiederum sind messbar.“ so Maria Nadj-Kittler, Geschäftsführerin des Picker Instituts.

Die Vermarktung des neuen Befragungsinstruments übernimmt das renommierte BQS Institut für Qualität und Patientensicherheit. Das BQS-Institut ist seit vielen Jahren auf das Messen von Qualität im Bereich der stationären Versorgung spezialisiert und hat maßgeblich zum heutigen Standard im Bereich der externen Qualitätssicherung der Krankenhäuser in Deutschland beigetragen. Hierzu Kurt M. Lang, Geschäftsführer des BQS-Instituts: „Der stetig anwachsende Leistungsdruck im Bereich der stationären Einrichtungen erodiert mit der Zeit das Sicherheitskonzept. Wir sind froh, ein weiteres wichtiges Instrument gefunden zu haben, das dabei hilft, den hohen Qualitätsstandard in der stationären Versorgung auch zukünftig abzusichern. Mit unserem Wissen über die verschiedenen Qualitätsebenen werden wir dieses neue Werkzeug sorgsam in die Weiterentwicklung der Krankenhäuser einbringen.“

Weitere Informationen zum Befragungsinstrument „Arbeitssituation und Sicherheitskultur“ sowie weiteren Evaluationswerkzeugen des Picker Instituts finden Sie hier...

Qualitätssicherung von Dialysebehandlungen und Kinderherzchirurgie: G-BA beauftragt Evaluation der Richtlinie

Pressemitteilung des G-BA

Berlin, 24. Januar 2018 – Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat das BQS Institut für Qualität & Patientensicherheit GmbH beauftragt, die Qualitätssicherungs-Richtlinien zur Dialyse und zur Kinderherzchirurgie zu evaluieren. Ziel ist es, umfassende und belastbare Informationen über die Umsetzung der qualitätssichernden Maßnahmen und die Auswirkungen auf die Versorgungsstrukturen zu erhalten. Auf Basis der Evaluationsberichte, die im Jahr 2020 vorliegen werden, wird der G-BA über die Weiterentwicklung der Richtlinien beraten.

„Gemäß § 136d SGB V ist der G-BA zur Evaluation und Weiterentwicklung seiner Qualitätssicherungs-Richtlinien und -Beschlüsse verpflichtet, schließlich gilt der Grundsatz „Plan – Do – Check – Act“ auch für uns selbst“, betonte Dr. Regina Klakow-Franck, unparteiisches Mitglied des G-BA und Vorsitzende des Unterausschusses Qualitätssicherung. „Eine systematische Evaluation darüber, welche Qualitätsverbesserungspotenziale ausgeschöpft worden sind, welche jedoch womöglich noch nicht, ist Grundvoraussetzung für eine kontinuierliche, patientenorientierte Weiterentwicklung unserer Richtlinien. Bei der Qualitätssicherung der Dialyse sollte es zukünftig nicht mehr nur um die Frage gehen, ob das Dialyseverfahren richtig durchgeführt wird, sondern welche Langzeitergebnisse für die Patientinnen und Patienten hiermit erzielt werden, auch im Vergleich zu einer früh oder spät erfolgenden Nierentransplantation. Weiterentwicklungsbedarf besteht auch für die Richtlinie zur Kinderherzchirurgie. Zum Beispiel, weil Kinder mit angeborenen Herzfehlern durch die qualitätsgesicherte medizinische Versorgung erfreulicherweise immer älter werden, die Anschluss- beziehungsweise Langzeitversorgung im Erwachsenenalter jedoch nicht gesichert ist.“

Der G-BA hatte am 17. Dezember 2015 beschlossen, im Wege eines europaweiten Vergabeverfahrens die Evaluation der Richtlinie zur Kinderherzchirurgie und der Qualitätssicherungs-Richtlinie Dialyse zu beauftragen. Methodischer Rahmen des Auftrags ist das Evaluations-Rahmenkonzept des BQS Instituts vom Juli 2013.

Richtlinie zur Sicherung der Qualität von Dialyse-Behandlungen

Für den Bereich der Dialyse besteht seit dem Jahr 2006 eine themenspezifische Qualitätssicherungs-Richtlinie, die Richtlinie zur Sicherung der Qualität von Dialyse-Behandlungen (QSD-RL). Die Richtlinie regelt die Einzelheiten der von den Kassenärztlichen Vereinigungen vorzunehmenden Stichprobenprüfungen sowie die Verpflichtung der bundesweit über 700 Dialyseeinrichtungen, sich an einem Rückmeldesystem zur Selbstkontrolle (Benchmarking) als einrichtungsübergreifende Maßnahme der Qualitätssicherung zu beteiligen. Ziel der QSD-RL ist es, die Qualität der Dialyse als lebenserhaltende Behandlungsmethode sicherzustellen und einen kontinuierlichen Qualitätsverbesserungsprozess zu unterstützen. Der G-BA veröffentlicht auf seinen Internetseiten jährlich einen zusammenfassenden Bericht zur Qualität der Dialysebehandlungen.

Richtlinie über Maßnahmen zur Qualitätssicherung der herzchirurgischen Versorgung bei Kindern und Jugendlichen

Die Richtlinie über Maßnahmen zur Qualitätssicherung der herzchirurgischen Versorgung bei Kindern und Jugendlichen (KiHe-RL) regelt seit dem Jahr 2010 die Mindestanforderungen an Krankenhäuser, die herzchirurgische Eingriffe bei Patientinnen und Patienten mit angeborener oder in der Kindheit erworbener Herzkrankheit erbringen wollen. Die qualitätssichernden Mindestanforderungen beziehen sich auf die fachlichen Qualifikationen der behandelnden Ärztinnen, Ärzte und Pflegekräfte sowie auf die Struktur, Organisation und Ausstattung eines Krankenhauses. Sichergestellt werden soll, dass die Versorgung nur in Einrichtungen mit Expertise und geeigneter Infrastruktur erfolgt und eine qualitativ hochwertige herzchirurgische Versorgung unabhängig von Wohnort und sozioökonomischer Situation gewährleistet ist.

Pressemittelung zum Download

Hier geht es zur Seite des Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA)Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA)Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA)

Gutachten zu den Ursachen von Geburtsschäden bei von freiberuflich tätigen Hebammen betreuten Geburten

Berlin, Juli 2018 - Die geburtshilfliche Versorgung durch Hebammen, vor allem die durch freiberuflich tätige, ist in den letzten Jahren immer mehr in den Fokus politischer und gesellschaftlicher Diskussionen gerückt. Angeregt durch die Ergebnisse der interministeriellen Arbeitsgruppe „Versorgung mit Hebammenhilfe“ hat das BMG ein Gutachten zu Ursachen von Geburtsschäden bei von freiberuflich tätigen Hebammen betreuten Geburten in Auftrag gegeben. Ziel war es, die tatsächliche Datenlage zu untersuchen und aus der Analyse Erkenntnisse über Schadensursachen sowie Ansätze für die Verbesserung der Versorgung abzuleiten. Die Ergebnisse des Gutachtens sollen nutzbringend in die Prozesse zur Qualitätssicherung bzw. Fehlervermeidung in der Geburtshilfe eingebracht werden.

Das Gutachten untersucht systemische, strukturelle und individuelle Ursachen für die Entstehung von Geburtsschäden und identifiziert wirksame Sicherheitsmaßnahmen und Lösungsansätze. Gleichzeitig werden die Fragestellungen aus der juristischen Perspektive beleuchtet.

Das Gutachten können Sie auf der Seite des Bundesministeriums für Gesundheit herunterladen.

Pressemeldungen

Juli 2018

Bundesministerium für Gesundheit
Gutachten zu den Ursachen von Geburtsschaden bei von freiberuflich tätigen Hebammen betreuten Geburten

24. Januar 2018

Pressemitteilung des G-BA
Qualitätssicherung von Dialysebehandlungen und Kinderherzchirurgie: G-BA beauftragt Evaluation der Richtlinien

19. April 2017

Picker Forum 2017: Fokus Personal
- Vorträge der Referenten
(nur für Besucher des Picker Forums 2017 zugänglich)

06. Oktober 2016

Steigender Leistungsdruck erodiert das Sicherheitskonzept

30. März 2016

BQS und Picker begründen strategische Partnerschaft

26. Januar 2016

EPRD Register: Qualitätsschlüssel in der forschenden Tätigkeit

27. November 2015

Das BQS Institut stellt sich neu auf

04. Mai 2015

Evaluationsbericht zum Hautkrebsscreening veröffentlicht

12. März 2015

Umfrage bei Haus- und Kinderärzten gestartet

27. Oktober 2014

Gutachten zu einem nationalen Transplantationsregister veröffentlicht

27. Oktober 2014

Bewertung des Deutschen Gesundheitssystems im internationalen Vergleich

Mai 2014

Gutachten zur Rehabilitation für pflegende Angehörige freigegeben

November 2013

Ergebnisqualität und Patientenzufriedenheit für stationäre und ambulante Einrichtungen der geriatrischen Rehabilitation

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