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Steigender Leistungsdruck erodiert das Sicherheitskonzept

BQS bringt neues Picker-Befragungsinstrument zur Sicherheitskultur auf den Markt

Das aktuelle Krankenhausstrukturgesetz (KHSG) bewegt die Akteure der Branche deutlich; es bringt eine Reihe neuer Aspekte in den strategischen wie operativen Betrieb stationärer Einrichtungen mit sich.

Vorrangiges Ziel des KHSGs ist es, die Qualität der Krankenhausversorgung zu erhöhen und die Finanzierungsmöglichkeiten der Krankenhäuser zu verbessern. Qualität und die damit verbundenen Maßnahmen zur Verbesserung der Struktur- und Prozessqualität werden somit zu zentralen Kriterien bei der zukünftigen Krankenhausplanung.

Wer also die Qualität der Leistungen in seiner Einrichtung zukunftsorientiert absichern will, muss neben der Investition in ein umfassendes Risikomanagement dieses im Kontext einer tragfähigen Sicherheitskultur fortwährend überprüfen. Aktuell fehlen allerdings aussagekräftige Daten zu den Beobachtungen der Mitarbeiter in Bezug auf die Arbeitssituation und das Sicherheitsklima, die den Status quo beschreiben, die hausinterne Entwicklung auch im Längsschnitt aufzeigen sowie langfristig den Einfluss von Sicherheitskultur auf die Patientensicherheit analysieren und verbessern helfen.

Vor diesem Hintergrund haben das Picker Institut Deutschland und das Institut für Patientensicherheit am Universitätsklinikum Bonn in einem gemeinsamen Projekt ein Instrument zur Messung der Arbeitssituation und Sicherheitskultur in deutschen Krankenhäusern entwickelt. Das Institut für Patientensicherheit am Universitätsklinikum Bonn hat das Thema Patientensicherheit - und damit auch das Thema Sicherheitskultur - als Forschungsschwerpunkt und wird aktuell mit einer Stiftungsprofessur vom Aktionsbündnis Patientensicherheit unterstützt.

„Eine Kultur, d.h. die Werte und Normen lassen sich nur schwer messen. Sie wirken sich aber auf Einstellungen, Wahrnehmungen und Verhalten der Mitarbeiter aus und diese wiederum sind messbar.“ so Maria Nadj-Kittler, Geschäftsführerin des Picker Instituts.

Die Vermarktung des neuen Befragungsinstruments übernimmt das renommierte BQS Institut für Qualität und Patientensicherheit. Das BQS-Institut ist seit vielen Jahren auf das Messen von Qualität im Bereich der stationären Versorgung spezialisiert und hat maßgeblich zum heutigen Standard im Bereich der externen Qualitätssicherung der Krankenhäuser in Deutschland beigetragen. Hierzu Kurt M. Lang, Geschäftsführer des BQS-Instituts: „Der stetig anwachsende Leistungsdruck im Bereich der stationären Einrichtungen erodiert mit der Zeit das Sicherheitskonzept. Wir sind froh, ein weiteres wichtiges Instrument gefunden zu haben, das dabei hilft, den hohen Qualitätsstandard in der stationären Versorgung auch zukünftig abzusichern. Mit unserem Wissen über die verschiedenen Qualitätsebenen werden wir dieses neue Werkzeug sorgsam in die Weiterentwicklung der Krankenhäuser einbringen.“

Weitere Informationen zum Befragungsinstrument „Arbeitssituation und Sicherheitskultur“ sowie weiteren Evaluationswerkzeugen des Picker Instituts finden Sie hier...

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