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Das BQS-Institut stellt sich neu auf

27. November 2015 Düsseldorf

Das bereits 2001 als Einrichtung der Selbstverwaltung mit dem Namen „Bundesgeschäftsstelle Qualitätssicherung“  eingerichtete wissenschaftliche Institut mit Sitz in Düsseldorf und Standort in Hamburg ist wohl eines der renommiertesten Institutionen  im Gesundheitswesen. Neben vielen Jahren der externen stationären Qualitätssicherung der deutschen Krankenhäuser nach §137a SGB V, Studien im Bereich Versorgungsforschung sowie einer Vielzahl an wissenschaftlichen Gutachten für die Teilnehmer im Gesundheitswesen* zur medizinischen und pflegerischen Qualität setzte es durchaus Standards im Bereich der wissenschaftlichen Register.

*(angefangen beim Bundesministerium für Gesundheit, verschiedenen medizinischen Fachgesellschaften, Teilnehmern innerhalb der Gesundheitswirtschaft bis hin zu den Partnern der Selbstverwaltung)

Mit der Einrichtung des Instituts für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) nach Verabschiedung des GKV-Finanzstruktur- und Qualitäts-Weiterentwicklungsgesetzes (GKV-FQWG) sollte sich jedoch Einiges für das BQS-Institut verändern. Die wohl größte Herausforderung lag hierbei im Eigentümerwechsel. Im September dieses Jahres übernahmen die anaQuestra GmbH Schweiz mit Sitz in Greppen/Luzern und die anaQuestra GmbH in Berlin die Anteile am BQS-Institut Düsseldorf und Hamburg. Die anaQuestra in Berlin ist bekannt für die 360Grad Zufriedenheitsbefragungen, mit der sie in einer Vielzahl der deutschen Kliniken und Klinikgruppen die Bereiche Medizin, Qualität sowie Risikomanagement unterstützt.

„Eine glückliche Entscheidung, mit der die hohe medizinische, statistische und EDV-technische Kompetenz des BQS-Instituts in die Hände eines Branchenkenners gelegt wurde, der das Renommee nicht nur zu schätzen weiß, sondern auch beabsichtigt, das Institut weiter in den Dienst des Gesundheitswesens zu stellen.“ so Kurt M. Lang, Vorsitzender der anaQuestra Holding und nun neuer Geschäftsführer des BQS-Instituts.

„Das BQS-Institut ist hervorragend positioniert und trägt Verantwortung für die Durchführung von qualitativ hochwertigen medizinisch-wissenschaftlichen Aufträgen, ist Vorreiter im Bereich der Qualitätssicherung im Gesundheitswesen und zuverlässiger Partner für innovative Projekte mit praktischer Umsetzung. Mehrfach hat das BQS-Institut bewiesen, dass es dazu in der Lage ist, Qualität auch bei großen Datenmengen valide zu messen und damit einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Versorgung leisten zu können. Einen besonderen Fokus hierbei konnten die Wissenschaftler immer wieder auf den Patienten legen, neben den originären Versorgungsprozessen und der Systemwirtschaftlichkeit und damit auch den politischen Willen sinnvoll einbringen.“ so Lang weiter.

Neben weiteren Angeboten im Bereich der Register wird das Institut auch in Projekten des Innovationsfonds Engagement zeigen. „Wir stehen vor einer großen Herausforderung. Der Innovationsfond bietet dem Gesundheitswesen ein begrenztes Fenster,  um sinnvolle Versorgungsformen über einen strukturierten Prozess in die Regelversorgung zu führen. Der richtige Partner bei der wissenschaftlichen Begleitung wird deshalb einen entscheidenden Stellenwert einnehmen. Hierbei müssen wir uns unserer Verantwortung in diesem Prozess bewusst sein und uns nur dort einbringen, wo wir das beste Wissen vorweisen können. Partnerschaften auch im wissenschaftlichen Bereich werden deshalb unumgänglich sein. Schon jetzt werden wir intensiv angefragt und stehen jedem wissenschaftlichen Partner für die weitere Diskussion zur Verfügung. Unser Ziel sind nachhaltig erfolgreiche Projekte.“ erklärt Lang.

Sehr intensiv ist man derzeit mit der Neustrukturierung des Instituts beschäftigt. Neben dem Regelbetrieb, der umsichtig wie zuverlässig vor Übernahme vereinbart und organisatorisch sicher gestellt wurde, ist man dabei, die wissenschaftliche Expertise auf noch breitere Füße zu stellen. In den kommenden Monaten rechnet  die Geschäftsführung mit der Einrichtung eines umfassenden wissenschaftlichen Beirates, der mit hochkarätigen Wissenschaftlern aus dem Bundesgebiet sowie der EU-Region besetzt sein soll.

Auch gesundheitspolitisch wird das BQS-Institut weiterhin gut aufgestellt sein. So wurde bereits ein strategischer Beirat initiiert. Fast alle  vorherigen Gesellschafter wie die Bundesärztekammer, die Deutsche Krankenhausgesellschaft und die Bundesverbände der gesetzlichen Krankenkassen sind Mitglied und damit auch weiterhin wichtige Partner in der Fortentwicklung sinnvoller wie notwendiger Angebote zur Qualität und Patientensicherheit in Deutschland. Kurt M. Lang dazu: „Gerade die sich auch fortsetzende vertrauensvolle Partnerschaft mit den vorherigen Eignern ist uns wichtig gewesen. Unsere gemeinsamen Themen werden von einem gemeinsamen Wissen und damit auch Willen zur Verbesserung getragen. Dies wollen wir nicht nur durch eine symbolische Geste, sondern durch ein gelebtes Miteinander auch künftig zuverlässig fortführen.“

Das BQS-Institut ist auf Wachstumskurs und beabsichtigt auch weiterhin die Meinungsführerschaft in verschiedenen Feldern der medizinisch-wissenschaftlichen Verfahren auszubauen.

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